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Gideons Kampf gegen die Midianiter

 

Autor: Rebekka Schmidt / Peter Rieser
Quelle: Charisma News / Übersetzung und Kürzung: Livenet / Streetworker Kinderhilfswerk Brasilien

 

Die Geschichte die das Buch Richter beschreibt, zeigt die immer chaotischeren Zustände, im Leben des Volkes Israel

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Um zu verhindern, dass die Israeliten den bevorstehenden Sieg als ihre eigene Leistung verstehen, befahl Gott Gideon zunächst alle nach Hause zu schicken, die „ängstlich und verzagt“ sind. Da die Anzahl der Kämpfer danach immer noch zu hoch war, befahl Gott Gideon, die Israeliten zum Wasser zu führen und nur diejenigen mitzunehmen, die tranken, indem sie mit der Hand zu schöpfen, statt sich auf den Boden zu legen. So blieben schliesslich nur noch dreihundert Mann übrig, Buch der Richter 7,2–7

In der Höhle verkrochen?

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Sie sind Teil einer Gemeinde, hören die Predigten, singen die Lieder, aber melden sich nie freiwillig für irgendeinen Dienst. Warum? Sie haben gute Gründe – und doch ruft Gott sie aus dem Versteck.

 

 

In dieser Höhle soll sich Gideon vor den Midianitern versteckt haben.

 

In einer der dunkelsten Zeiten des alten Israels drangen Midianiter ins Land ein und starteten eine Terror-Kampagne. Alle Israeliten verstecken sich in Höhlen und auf den Bergen. In der Vergangenheit hatten sie erlebt, wie der Herr Wunder tat, um Israel zu retten, aber jetzt verloren sie jeden Glauben.

Begegnung mit dem Engel

Doch dann besuchte der Engel des Herrn einen verängstigten jungen Mann namens Gideon, der sich in einer Mühle versteckte. Gideon vermutete, dass Gott Israel aufgegeben hatte. Er war sicherlich erschrocken, als ihn der Engel grüsste und sagte: «Der Herr steht dir bei, du starker Kämpfer!» Vermutlich dachte er, dass der Engel den Falschen angeredet hatte. Kämpfer? Gideon fühlte sich wie ein Weichei. Trotzdem verkündete der Engel, dass Gott Gideon berufen hatte, Israel zu retten – doch Gideon sah sich dafür nicht qualifiziert. Er gab dem Engel mehrere Gründe: «‘Aber wie soll ich Israel denn retten?‘, rief Gideon. ‚Meine Sippe ist die kleinste in Manasse, und ich bin der Jüngste in unserer Familie.‘»

 

Gideon versuchte, der erste Wehrdienstverweigerer der Geschichte zu werden. Doch Gott ignorierte alle seine Ausreden. Und am Ende, nach einer Reihe dramatischer Bestätigungen, raffte sich Gideon zusammen und ging in den Kampf. Mit einer kleinen Gruppe von 300 Soldaten besiegte er durch übernatürliche Hilfe die Midianiter. Die Geschichte zeigt, dass derjenige, der Gott vertraut, viel mächtiger ist als die Mehrheit.

Jede Menge Ausreden

Wo auch immer ich heute hinfahre, beobachte ich, dass sich viele Christen verstecken. Sie gehen vielleicht in die Kirche, hören die Predigten und singen Lobpreislieder mit allen anderen. Aber im Herzen sind sie abwesend, wenn es darum geht, sich aktiv einzubringen. Es sind schüchterne Zuschauer, die darauf warten, dass andere handeln. Sie sind distanziert und glauben nicht, dass Gott sie gebrauchen kann. Genau wie Gideon haben sie jede Menge Ausreden: Ich habe zu viele Fehler gemacht. Ich bin zu alt. Ich bin zu jung. Meine Familiensituation ist chaotisch. Ich bin geschieden. Ich habe keine Ausbildung. Ich kämpfe gegen eine Abhängigkeit. Ich habe zu viele Zweifel. Ich glaube, dass Gott von mir enttäuscht ist…

 

Gideons Geschichte ist in der Bibel, weil jeder von uns wie er ist. Wir alle haben Probleme zu glauben, dass Gott uns gebrauchen will, um seine Botschaft und Macht in eine gebrochene Welt zu tragen. Und wir stehen alle in der Versuchung, uns in unseren Höhlen zu verstecken. Aber Gott hat seinen Heiligen Geist in fehlerhafte Gefässe gesteckt! Der Apostel Paulus schrieb den Korinthern: «Wir allerdings sind für diesen kostbaren Schatz, der uns anvertraut ist, nur wie zerbrechliche Gefässe, denn es soll deutlich werden, dass die alles überragende Kraft, die in unserem Leben wirksam ist, Gottes Kraft ist und nicht aus uns selbst kommt.»

Wenn Sie sich bisher versteckt hatten, krabbeln Sie aus der Höhle, hier gibt es eine Möglichkeit

«Street-Food Brasil» ist ein Ausbildungsprojekt von gläubigen Christen in Brasilien. Das Ausbildungsprogramm ist ein Projekt vom gemeinnützigen Verein «Streetworker Kinderhilfswerk Brasilien». Sinn und Zweck ist, Strassenkinder, Kinderarbeiter und benachteiligten Jugendlichen eine Zukunftsperspektive nicht nur durch Berufsausbildung, sondern auch durch den Glauben an Gott zu bringen.

Was kann ich tun?

1.) Sichern Sie sich heute einen Platz unter den 300.

Wie Gideon mit nur 300 Männern einen gewaltigen Sieg errungen und alle Ehre Gott gegeben hat, so glauben auch wir, dass Gott 300 Personen bewegen kann, die bereit sind, die Vision vom «Streetworker Kinderhilfswerk Brasilien» monatlich mit einem Beitrag von 50,00 Franken zu unterstützen. Somit können wir unsere Grundkosten finanzieren und den Auszubildenden einen Lehrlingslohn bezahlen.

2.) Wir Beten für Weisheit und Durchblick für die täglichen Herausforderungen in Brasilien.
In Recife begegnen unsere Streetworker täglich grosser Not, sind oft mit dunklen Mächten konfrontiert. Die Menschen verbindet oft christlicher Glaube mit den Macumba-Spiritisten und besuchen gleichsam Kirche und Macumba-Zirkel.
Um damit richtig umzugehen, braucht es Kraft und göttliche Führung. Aber auch immer wieder die nötige Courage, Arbeit liegen zu lassen um sich Zeit für stille Stunden mit Gott zu nehmen. Die Zurückgezogenheit, in der es darum geht, Gottes Willen zu erkennen und umzusetzen. Es ist manchmal schwer, sich nicht in eigenen Aktivitäten zu verfangen.

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Möchten Sie uns besser kennenlernen oder mehr Informationen über das Projekt erhalten nehmen Sie Kontakt mit uns auf: www.streetfoodbrasil.ch/deutsch/kontakt/

 

Spende und Patenschaft
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Freundliche Grüsse und Gottes Segen
 
Peter Rieser
Präsidentin